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Ihre Sammlung in guten Händen

Aktuelle Informationen

21. Januar 2017
Übergabe einer Sammlung an Frankreich am 22. Januar 2017 in Lauterbourg

Übergabe Sammlung Mineralien, Fossilien und Gesteinsproben an FrankreichDer südpfälzische Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gebhart (CDU) sowie der Abgeordnete der französischen Nationalversammlung Frédéric Reiss (Bas-Rhin) laden herzlich ein zur Übergabe einer Sammlung von Gesteinsproben und Fossilien, die während des Zweiten Weltkriegs aus einem Museum in Paris entwendet wurden. Marco Müller, der sich beruflich um die Abwicklung von Sammlungsnachlässen und Testamentsvollstreckungen kümmert, wurde die Sammlung anvertraut mit der Bitte, eine Übergabe an Frankreich in die Wege zu leiten. Daraufhin hatte dieser sich an den Bundestagsabgeordneten Thomas Gebhart gewandt, damit die Sammlung als Zeichen der Versöhnung und der deutsch-französischen Freundschaft über 70 Jahre nach Kriegsende zurückgegeben wird. Diese einzigartige Freundschaft zweier ehemals verfeindeter Länder ist in den letzten Jahrzehnten zu einer treibenden Kraft für den Frieden in Europa geworden.

Aus diesem Grund wird der Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart die Sammlung am 22. Januar 2017 an den Abgeordneten der Nationalversammlung Frédéric Reiss im Gebäude des Eurodistrict PAMINA in Lauterbourg übergeben. Die symbolträchtige Übergabe erfolgt im Rahmen des Tags der offenen Tür des Eurodistricts PAMINA anlässlich des 14. Jahrestages des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages. Der Eurodistrict PAMINA wird vertreten durch den Präsidenten Rémi Bertrand sowie den Vize-Präsidenten Dr. Fritz Brechtel.

Im Anschluss wird die Sammlung durch den Eurodistrict PAMINA ordnungsgemäß an ein Museum oder eine universitäre Einrichtung in Frankreich weitergeleitet.

Zum Hintergrund der Sammlung:

 

Welchen Weg nahm diese Sammlung?

Vor etwa 3 Jahren kam es zu einem Kontakt mit dem damaligen „Besitzer“ dieser Sammlung. Für ihn stellte sich die Frage, was mal aus dieser Sammlung von Gesteinsproben, Fossilien, Korallen, Marmor- und Granittafeln werden soll und er offenbarte uns die wahre Herkunft. Er selbst glaubte, dass sich heute aber keiner mehr dafür interessiert.

 

Was war geschehen?

Allgemein bekannt ist die Tatsache, dass die deutsche Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges immense Mengen an Kunst- und Kulturgütern im europäischen Ausland geraubt hat.
Unter anderem wurden drei größere Kisten mit Sammlungsgegenständen noch zu Kriegszeiten von der Wehrmacht im Schloss Reinbek bei Hamburg untergebracht.
Mit dem Herannahen der Front wurden diese Kisten wieder abtransportiert und auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Nähe von Reinbek dort auf dem Dachboden versteckt, weil man glaubte die Dinge seien im Schloss nicht mehr sicher.

Nach dem Krieg sollten diese Kisten von der britischen Militärpolizei abgeholt werden, was auch so geschah. Beim Abtransport der Kisten ging eine dieser Kisten zu Bruch und die Handelnden entschieden, dass es die Gegenstände nicht mehr wert waren aufgehoben zu werden.
Damals bekam der Besitzer den Hinweis auf die dort verstreut liegenden Gegenstände und ging hin und sammelte vieles davon auf, ohne deren genaue Bedeutung zu kennen.
Im Laufe der Zeit ließ er sich von einem Spezialisten einer Universität die erklären und zuordnen. Bemerkenswerter Weise wurde der bisherige Besitzer später Lehrer an einem Gymnasium und hat die Sammlungsgegenstände auch des Öfteren im Unterricht als Anschauungsmaterial verwendet, ohne die tatsächliche Herkunft zu erwähnen.
Nach langen Gesprächen mit dem Besitzer war er sich nun sicher, dass die Gegenstände zurückgegeben werden sollten; er selbst wollte dabei aber nicht in Erscheinung treten.
Nachdem wir die über 250 Exponate an uns genommen hatten, haben wir versucht die genaue Herkunft zu ermitteln, was uns aber von hier aus nicht gelungen ist. Viele der hier zu sehenden Exponate gehen auf einen Wissenschaftler namens Nérée Boubée zurück, der im 19. Jahrhundert in Paris tätig war und mit dem dortigen Naturkundemuseum zusammenarbeitete.

7. Mai 2014
Internationaler Museumstag am 18. Mai 2014 – Kostenlose Begutachtung Ihrer Münzammlung

Internationaler Museumstag Rüsselsheim 2014Das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim bietet am Internationalen Museumstag am Sonntag, den 18. Mai, von 10 bis 17 Uhr ein reichhaltiges Programm für Jung und Alt: Unter dem Motto „Sammeln verbindet“ geht es dieses Jahr um selbstgemachtes Papiergeld, „Blüten“, historische Geldscheine, Inflation und Notgeld.

Kreative Köpfe können in der Mitmachausstellung „Papier la Papp“ ihren eigenen Geldschein zum persönlichen Gebrauch und zum privaten Sammeln entwerfen, malen und drucken. Wer ein Foto mitbringt, kann dieses in seinen Geldschein einarbeiten. Beim Schöpfen kann das Papier mit einem Wasserzeichen oder Silberstreifen versehen werden.

Mitglieder der Gesellschaft für Internationale Geldgeschichte Gemeinnützige Forschungsgesellschaft e.V. (GIG) zeigen Notgeld aus ihren Privatsammlungen. Notgeld in Inflationszeit war bereits nach kurzer Zeit nicht mehr das Papier wert, auf dem es gedruckt worden war. Neben dem üblichen Rohstoff Papier gab es daher auch Notgeld aus besonderen Materialien, die zumindest einen gewissen Eigenwert besaßen: Zu sehen sind Raritäten aus Holz, Leder und Leinen.

Schmuck und Münzen wurden in der Vergangenheit immer wieder „zu Geld gemacht“, indem ihre Bestandteile, das Gold und das Silber, eingeschmolzen wurden. Ob sich dies für die eigene Sammlung lohnt, können die Besucher und Besucherinnen am Museumstag in Erfahrung bringen. Die Experten der GIG und MMC Müller Meier Claussen GmbH & Co. KG werfen gerne einen Blick auf die mitgebrachten Sammlungen. Sie geben Auskunft darüber, ob es sich lohnen würde, die ererbte Münzsammlung zu „versilbern“.

Ab 14.00 Uhr dreht sich alles um „echtes“ Falschgeld. Dann geben die Experten der Deutschen Bundesbank einen Einblick in die Arbeit ihrer Falschgeldstelle und präsentieren historische und aktuelle Fälschungen.

Bei einem Quiz kann das Wissen um Inflation und Notgeld vertieft werden. Der Museumstag verspricht Information, Spaß und Kreativität für die ganze Familie und das alles bei freiem Eintritt in alle Ausstellungen.

Weitere Informationen zum Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim erhalten Sie unter www.museum-ruesselsheim.de